Verpackungstrends 2016: Zentrales Element beim Einkaufen

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Verpackungen sind beim Einkauf ein zentrales Element. Jeder kann sich selbst die Frage beantworten, ob er nicht schon einmal beim Einkauf darauf geachtet hat, welches Produkt wie verpackt wurde und ob diese Verpackungsart ansprechend genug war, damit das Produkt gekauft wurde? Wie bei einem Buch, bei dem das Cover verkaufsfördernd gestaltet wird, müssen auch andere Produkte entsprechend verpackt werden.

Wohin geht die Reise?

Es zeigt sich in 2016 verstärkt, dass Produkte authentisch (verpackt) sein müssen. Alle Dinge, die im Laden erstanden werden können, müssen qualitativ hochwertig sein, so der Anspruch der Verbraucher. Dass verschiedene Produkte diesen Anspruch nicht immer erfüllen können, steht auf einem anderen Blatt.

Eine hohe Qualität des Inhalts geht aber naturgemäß mit einer angepassten Verpackung einher. Das heißt, diese muss authentisch sein und dem verpackten Produkt genügen. Der Verbraucher legt Wert auf eine gewisse Transparenz bezüglich des Inhalts und der Herkunft eines Produkts – die Verpackung muss diese Werte widerspiegeln.

Verpackungen sollen aber auch möglichst natürlich und umweltfreundlich sein, der Trend geht weiter in Richtung der recycelbaren oder der wiederverwendbaren Verpackungen. Folie ist out! Auch die Größen der Verpackungen sollen sich in Zukunft weiter ändern. Studien haben ergeben, dass viele Verbraucher eher zum Probieren bereit sind, wenn sie auch sehr kleine Abpackungen eines Produkts erhalten können.

Dem Wunsch der Kunden muss seitens der Hersteller Rechnung getragen werden, wobei auch sehr große Abpackungen („Familienpackungen“) in das Sortiment vieler Produzenten aufgenommen werden sollten. Nur so lässt sich auf Dauer auch die angestrebte Markentreue der Kunden erreichen.

Außerdem geht der Trend hin zu personalisierten Verpackungen, was durch die fortschreitende Digitalisierung kein Problem mehr darstellt. Lediglich die Hersteller müssen zu einem Umdenken bewogen werden.

Schoeller Allibert als Trendsetter bei Verpackungen

Das Berliner Unternehmen Schoeller Allibert hat die Wünsche der Kunden erkannt und bietet mit seinen Lösungen im Bereich der Kunststoffverpackungen eine breite Produktpalette an. Kunden profitieren damit von einer verbesserten Logistik und besseren Absatzzahlen. Die Produkte werden für die Landwirtschaft ebenso herstellt wie für die Lebensmittelindustrie oder den Einzelhandel.

Des Weiteren werden die Getränke- und die Automobilindustrie bedient, zusätzlich bietet das Unternehmen seine Produkte für alle übrigen Industriesegmente an. Beispiele für solche Produkte sind Stapelbehälter, Transportwagen, Big Boxen, Kleinladungsträger, Kunststoffpaletten oder Flaschenkästen, wobei die genannten Produkte lediglich Beispiele für die Produktvielfalt des Herstellers von Verpackungslösungen darstellen.

Schoeller Allibert orientiert sich bei der Produktion immer an aktuellen Trends und sorgt mit zeitgemäßen Verpackungen dafür, dass Verbraucher und Industriekunden mithilfe der Verpackung von der Qualität des Produkts überzeugt werden können.

Verpackungstrends 2016 und die folgenden Jahre

Drei große Trends im Verkauf lassen sich ausmachen. Diese wiederum haben direkten Einfluss auf die Verpackungen.

  • Erstens: Neue Services beim Eingeben von Adressen lassen Konsumenten nötige Zahlungen schneller abwickeln.
  • Zweitens: Haushaltsgeräte können als Schnittstelle im Handel agieren und gerätebezogene Bestellungen direkt durchführen.
  • Drittens: Die Zustellung bestellter Produkte wird immer schneller. Verpackungen müssen Produkte repräsentieren, sollen sie aber nicht verstecken. Sie müssen leicht zugänglich, sicher geschützt und authentisch dargestellt werden. Sie dürfen die Zustellung der Waren nicht verzögern und sollen schon von außen auf die hohe Qualität des Inhalts hinweisen.

Daraus ergeben sich folgende Verpackungstrends:

1. Authentizität ist wichtig

Authentizität darf nicht erklärt werden müssen, eine Performance muss immer überzeugend sein. Die Vorteile eines Produkts müssen durch die Verpackung repräsentiert werden, sie sollen offensichtlich sein, ohne aufdringlich zu wirken.

2. Kommunikation wird klarer

Verpackungen wetteifern im Grunde immer um die Aufmerksamkeit der Kunden, doch in erster Linie erwarten diese genaue Informationen über das Produkt und somit über den Inhalt der Verpackung. Kaufentscheidungen werden durch zu viele Informationen eher gestört.

Der Trend geht daher zu puristischen Erklärungen und eindeutigen Aussagen über Inhaltsstoffe und Produkteigenschaften. Eigenschaften sollen im Mittelpunkt stehen, eine Kommunikation mit absoluter Transparenz wird angestrebt.

Verpackungen wetteifern um die Aufmerksamkeint der Kunden: Der Trend geht daher zu puristischen Erklärungen und eindeutigen Aussagen über Inhaltsstoffe und Produkteigenschaften. (#01)

Verpackungen wetteifern um die Aufmerksamkeint der Kunden: Der Trend geht daher zu puristischen Erklärungen und eindeutigen Aussagen über Inhaltsstoffe und Produkteigenschaften. (#01)

3. Natürlichkeit ist Trumpf

Für viele Verbraucher steht die Rückbesinnung auf die Natur und auf den Erhalt der gesunden Umwelt wieder im Fokus. Verpackungen sollen diesem Trend folgen und Schönheit und den natürlichen Lebensstil miteinander verbinden.

Marken werden nicht mehr nach dem schönen Äußeren beurteilt, sondern nach dem, was sich hinter der Fassade verbirgt. Diesen Anspruch soll die Verpackung transportieren.

4. Ehrlichkeit ist wichtig

Konsumenten haben Werbung und leere Marketingversprechen längst durchschaut und wollen, dass Hersteller ehrlich sind. Schöne Verpackungen sind toll, werden aber durch eine fehlende Kaufentscheidung gestraft, wenn sie nicht ehrlich über den Inhalt Auskunft geben. Die Investition in nachhaltige Materialien zahlt sich für die Hersteller auf Dauer aus – Verbrauchern ist es immer wichtiger, dass Verpackungen die Umwelt nicht belasten.

Kunststoff und Co. werden bald kaum noch eine Chance bei Verbrauchern haben, Verpackungen sollen wiederverwendbar oder recycelbar sein. Nur so reihen Sie sich in die sogenannte „grüne Verpackungsreihe“ ein.

5. Verpackungstrend Neuromarketing

Nun wird der Begriff des Neuromarketings auch in der Verpackungswelt Einzug halten, denn auch die Wissenschaft befasst sich inzwischen damit. Das Gehirn reagiert nachweislich auf bestimmte Reize, diese Reaktionen wiederum werden von Wissenschaftlern ausgewertet und für die Erstellung von Marketingaktionen zur Verfügung gestellt.

Marketing als Wissenschaft? Die Ergebnisse kommen den Verpackungsherstellern zugute, denn an den Ergebnissen lässt sich ablesen, auf welche Art und Weise ein Mensch am besten „erreicht“ werden kann.

6. Verpackungen als Werbeflächen

Auch wenn eine eher puristische Verpackung neuerdings modern ist, bietet sich hiermit doch die perfekte Werbefläche für den Hersteller. Verschiedene Größen der Verpackungen lassen eine unterschiedliche Menge an Informationen zu.

Gleichzeitig können mit verschiedenen Verpackungsgrößen unterschiedliche Zielgruppen angesprochen werden. Die Größen der Verpackungen müssen auf die Ansprüche von Familien, Paaren, Singles oder sogar Senioren angepasst werden. Gleichzeitig sollen die wichtigsten Informationen zum Produkt auf der Verpackung gegeben werden, was wiederum bei geschickter Formulierung eine ideale Werbemöglichkeit darstellt.

7. Verbunden über die Verpackung

Verpackung und Smartphone sollen miteinander kommunizieren, was durch die fortschreitende Digitalisierung überhaupt erst ermöglicht wurde. Inzwischen ist alles und jeder vernetzt, was aber nicht als negativ zu werten sein muss. Die Hersteller profitieren immens von den Möglichkeiten, viele Informationen in kleine Codes zu packen bzw. durch das Smartphone oder Tablet auslesen zu lassen. Verpackungen müssen derart gestaltet sein, dass diese Codes leicht auffindbar und zugänglich gestaltet sind.

Verpackungsmaschine für Verpackungen aus Kartonage - doch es gibt noch viele andere Möglichkeiten der Verpackung: Stapelbehälter, Transportwagen, Big Boxen, Kleinladungsträger, Kunststoffpaletten oder Flaschenkästen. (#02)

Verpackungsmaschine für Verpackungen aus Kartonage – doch es gibt noch viele andere Möglichkeiten der Verpackung: Stapelbehälter, Transportwagen, Big Boxen, Kleinladungsträger, Kunststoffpaletten oder Flaschenkästen. (#02)

Fazit: Verpackungen sind ein Teil des Marketingmixes vieler Unternehmen und die Bedeutung derselben wächst stetig weiter. Aller Voraussicht nach wird sich der Verpackungsmarkt auch in Zukunft dynamisch weiterentwickeln, wobei hier sogar von einem extremen Wachstum auszugehen ist. Mittlerweile werden an die Verpackungen fast ebenso hohe Anforderungen gestellt wie an die Produkte selbst.

Es geht längst nicht mehr nur darum, ein Produkt sicher zu verpacken, damit es auf seinem Weg zum Konsumenten keinen Schaden nimmt. Vielmehr ist es neben dieser Aufgabe wichtig, dass alle nötigen Informationen weitergegeben werden, dass zusätzliche Aussagen zum Produkt und zum Hersteller möglich sind und dass dem Umweltschutz Genüge getan wird.

Verpackungen müssen zwingend umweltfreundlich sein, damit sie beim Verbraucher auf positive Resonanz stoßen. Kunststoff mag zwar praktisch sein, ist aber out, wenn die Verpackungen nicht recycelt werden können. Die Konsumenten haben im Laufe der letzten Jahre gelernt, auf diese Details zu achten und kaufen Produkte längst nicht mehr nur wegen des Namens – ungeachtet der Verpackung.

Insofern stimmt die Aussage, dass die Verpackung einen ebenso hohen Stellenwert wie das Produkt hat, welches sie schützt.


Bildnachweis: © Fotolia Titelbild: viperagp – #01 VIGE.co – #02 Alterfalter

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Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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