Mit dem Palettenetikettierer & Co. die Produktionsabläufe optimieren

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Die Automatisierung der Abläufe in einem Unternehmen bringt viele Vorteile mit sich und dazu gehört auch der Palettenetikettierer. Gerade kleine Abläufe nehmen oft viel Zeit in Anspruch und lassen sich normalerweise schnell optimieren.

Der Palettenetikettierer als Lösung für Probleme im Produktionsbetrieb

Die Etikettierung der Paletten ist ein Thema, das vielen Betrieben Probleme bereitet. Denn oft haben die Kunden hier ganz besondere Wünsche, damit sie die Paletten nach ihren eigenen Systemen optimal einsetzen können. Für den Produktionsbetrieb bedeutet dies jedoch jede Menge Aufwand und in diesem Rahmen auch Kosten, die der Betrieb erst einmal wieder hereinholen muss. Die Individualisierung der Etiketten spielt dabei eine besonders große Rolle. Für den Produktionsbetrieb ist dies nicht so einfach, wie oft gedacht wird. Tatsächlich muss bei jedem anders bedruckten Etikett für die einzelnen Kunden die Software deutlich angepasst werden und das kostet Zeit sowie Geld. Der Paletten-Etikettierautomat mit einem zusätzlichen Management-System kann die Lösung für die Problematik darstellen.

Aber auch ohne ein Managementsystem darf der Palettenetikettierer in einem Produktionsbetrieb heute nicht mehr fehlen. er ist eine besonders effiziente Methode, um bereits zusammengestellte Produktstapel zu etikettieren und diese dann an die Kunden zu liefern. Die normalen Palettenetikettierer haben die Möglichkeit, drei Seiten der Paletten gleichzeitig mit einem Etikett zu versehen. Das ist gerade für die Logistik ein sehr praktisches Highlight, mit dem sich die Arbeit noch schneller durchführen lässt. Zudem wird durch eine mehrseitige Etikettierung auch der nächste Arbeitsschritt noch erleichtert. Denn die Suche nach dem Etikett auf der Palette kann viel Stress mit sich bringen.

 

Es gibt auch Etikettiermaschinen, die nicht elektronisch funktionieren, sondern nur halbelektronisch. Diese kommen vor allem im Einzelhandel zum Einsatz, wenn beispielsweise die Produkte mit Preisen versehen werden sollen. (#01)

Es gibt auch Etikettiermaschinen, die nicht elektronisch funktionieren, sondern nur halbelektronisch. Diese kommen vor allem im Einzelhandel zum Einsatz, wenn beispielsweise die Produkte mit Preisen versehen werden sollen. (#01)

Weitere Etikettiermaschinen für den Betrieb

Der Palettenetikettierer ist nicht der einzige automatisierte Helfer bei der Aufbringung der Etiketten. In einem Produktionsablauf spielen Etiketten eine große Rolle, denn so gut wie jedes Produkt wird mit einem Etikett versehen, damit es in die Warenwirtschaft aufgenommen werden kann. Der klassische Etikettenspender ist ein Muss im Unternehmen. Hier werden die vorher festgelegten Daten ganz einfach über das Etikett auf das Produkt aufgebracht und das automatisiert.

Die Eingabe der Daten erfolgt schon zu Beginn des Produktionskreislaufes. Dafür müssen die Produktionsdaten an die jeweilige Etikettiermaschine weitergegeben werden. Nachdem die Rohstoffe verarbeitet sind, wird das Produkt aus dem Kreislauf heraus gegeben und mit dem Etikett versehen. Diese Kennzeichnung spielt eine besonders große Rolle und sollte daher möglichst problemlos ablaufen.

Neben dem Etikettenspender kann auch eine Druck-Spende-Variante eingesetzt werden. Hierbei handelt es sich um ein System, das die Etiketten druckt und sie dann auf die Produkte aufbringt. Damit sind gleich zwei Produktionsschritte in einem Gerät abgegolten. Gerade bei einem Serienbetrieb ist es sinnvoll, wenn dieses Gerät zum Einsatz kommt.

Es gibt auch Etikettiermaschinen, die nicht elektronisch funktionieren, sondern nur halbelektronisch. Diese kommen vor allem im Einzelhandel zum Einsatz, wenn beispielsweise die Produkte mit Preisen versehen werden sollen.

Die Suche nach dem passenden Etikettier-System

Für ein Unternehmen, das gerade ganz am Anfang vor der Beschaffung von einem Etikettiersystem steht, stellt sich natürlich die Frage, welches Modell besonders gut zu den eigenen Produktionsabläufen passt. Hier kann es sinnvoll sein, sich von einem professionellen Anbieter beraten zu lassen. Es kommt vor allem darauf an, welche Anforderungen der Betrieb an die jeweilige Maschine hat und ob sie direkt im Produktionsablauf eingesetzt werden soll, oder erst nach Abschluss als Palettenetikettierer.

Teilweise kann es sinnvoll sein, mehrere Varianten im Betrieb einzusetzen. Der Palettenetikettierer für die Markierung der Paletten wird dann beispielsweise ergänzt durch den Etikettenspender, der direkt in der Produktion zum Einsatz kommt. Wichtig ist es, dass die automatisierten Systeme auch für eine Zeitersparnis sorgen und damit die gesamten Kosten eines Betriebes senken sowie die Effizienz bei der Arbeit erhöhen.

 

Für ein Unternehmen, das gerade ganz am Anfang vor der Beschaffung von einem Etikettiersystem steht, stellt sich natürlich die Frage, welches Modell besonders gut zu den eigenen Produktionsabläufen passt. (#02)

Für ein Unternehmen, das gerade ganz am Anfang vor der Beschaffung von einem Etikettiersystem steht, stellt sich natürlich die Frage, welches Modell besonders gut zu den eigenen Produktionsabläufen passt. (#02)

Warum braucht es einen Palettenetikettierer oder andere Etikettiermaschinen?

Natürlich stellt sich auch die Frage, ob es überhaupt notwendig ist, eine Etikettiermaschine in einem Betrieb einzusetzen. Allerdings lassen sich für die automatisierten Systeme in erster Linie Vorteile finden. Dazu gehören die folgenden Punkte:

  1. Die Produkte brauchen ein Etikett: Das Etikett ist vergleichbar mit dem Personalausweis bei einem Menschen. Es enthält besonders wichtige Informationen, die für die weitere Verbreitung und den Verkauf der Produkte notwendig sind. Normalerweise werden alle Produkte mit Etiketten versehen, daher ist eine Etikettiermaschine schon einmal immer sinnvoll.
  2. Einfache Weiterverfolgung: Wenn ein Produkte die Produktion verlässt, dann bedeutet dies nicht, dass es auch für den Betrieb nicht mehr von Interesse ist. Es geht in die Logistik über und auch hier muss es weiter verfolgt werden, um den Produktionsweg optimieren zu können. In diesem Fall kommt auch der Palettenetikettierer zum Einsatz.
  3. Corporate Design für die Produkte: Oft wird das Etikett lediglich als eine informative Tafel angesehen, doch tatsächlich ist es viel mehr. So können die Etiketten sogar das Corporate Design von einem Produkt unterstützen. Damit haben sie eine wichtige Wirkung im Marketing-Bereich, die nicht unterschätzt werden wollte.
  4. Digitalisierung: Nicht zu unterschätzen ist, dass die Digitalisierung natürlich in erster Linie für eine starke Entlastung der Mitarbeiter sorgt. So lassen sich zudem Fehler vermeiden, die durch überlastete oder unaufmerksame Mitarbeiter entstehen können.
  5. Schnittstellen-Ausnutzung: Wenn mit einem ERP-System gearbeitet wird, dann sind eine Etikettiermaschine oder ein Palettenetikettierer in der Lage dazu, ine Schnittstelle zu bilden. Auf diese Weise können sowohl in der Produktion als auch in der Logistik noch deutliche Verbesserungen vorgenommen werden. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass die Systeme auch miteinander kompatibel sind.

Diese Unternehmen profitieren von Palettenetikettierer & Co.

Interessant ist die Frage, welcher Betrieb eigentlich von einer Etikettiermaschine so richtig profitieren kann. Die Etiketten selbst spielen in vielen Branchen eine große Rolle und können die Bearbeitungszeit deutlich verringern. Allerdings sollte die Auswahl der Maschinen immer im Rahmen des jeweiligen Betriebes erfolgen. Wer eher einen kleinen Betrieb führt, der kann zwar seine Abläufe mit Hilfe der Automatisierung ebenfalls optimieren. Hier reichen aber eher die kleinen Maschinen aus, es braucht keine große Etikettierung.

Wer jedoch täglich eine Vielzahl an Waren verarbeitet, der sollte auf jeden Fall auf eine Etikettiermaschine und einen Palettenetikettierer zurückgreifen. Beide Lösungen sind für große Betriebe eine deutliche Erleichterung. Wichtig ist es dabei, zwischen der vollautomatischen und der halbautomatischen Etikettiertechnik zu unterscheiden. Die Unterschiede haben einen großen Einfluss auf das Ergebnis. Während die vollautomatische Variante keine große Unterstützung von außen braucht und jeden Schritt vollautomatisch durchführt, muss die halbautomatische Maschine durch den Menschen bedient werden.

 

 Hier zeigt sich eine sehr große Zeit-Problematik, denn tatsächlich kostet es einen hohen Aufwand, diese Wünsche zu bedienen und ständig die Drucker-Software im Blick zu haben. (#03)

Hier zeigt sich eine sehr große Zeit-Problematik, denn tatsächlich kostet es einen hohen Aufwand, diese Wünsche zu bedienen und ständig die Drucker-Software im Blick zu haben. (#03)

Die Arbeit mit einem Etikettiermanagementsystem erleichtern

Auch wenn die Etikettiermaschinen natürlich eine deutliche Entlastung darstellen, lösen sie dennoch nicht das Problem, dass viele Kunden immer andere Etikettierungen haben möchten. Hier zeigt sich eine sehr große Zeit-Problematik, denn tatsächlich kostet es einen hohen Aufwand, diese Wünsche zu bedienen und ständig die Drucker-Software im Blick zu haben. Eine Lösung für diese Problematik kann das Etikettiermanagementsystem sein. Allerdings braucht es ein Produkt, das in erster Linie durch seine Flexibilität überzeugen kann. Es muss in der Lage sein, die Etiketten nicht nur auszugeben. Stattdessen muss es die Etiketten auch verwalten können. Dafür ist ein ständiger Datenaustausch mit dem ERP/SAP-System wichtig. Auch die Pflege der Systeme darf nicht unterschätzt werden. Das Etikettiermanagementsystem sollte dabei mindestens die nachfolgenden Anforderungen erfüllen:

  1. Mit einem guten Etikettiermanagementsystem lassen sich Barcode-Drucker von verschiedenen Herstellern verwenden. Das spart Kosten und macht es möglich, die besten Angebote bei den Barcode-Druckern finden zu können.
  2. Die vollautomatische Produktion der Etiketten für jeden Kunden erleichtert die Arbeit im Betrieb.
  3. Das System sollte unbedingt eine einfache Integration im Rahmen einer Palettenbahnsteuerung mitbringen.
  4. Der Datenaustausch erfolgt über verschiedene Schnittstellen, damit die Prozesse auch schnell automatisiert werden können.
  5. Es werden unterschiedliche Sprachen unterstützt. Das macht vor allem dann Sinn, wenn die Produkte auch für das Ausland gefertigt werden.
  6. Die einfache Bedienung erleichtert die Arbeit mit dem System und sorgt dafür, dass sich die Mitarbeiter schnell anlernen lassen.

 

Auch wenn die Suche nach einem passenden Etikettiersystem und der Aufwand für die Kosten erst einmal Zeit in Anspruch nimmt, rentiert sich dieser Aufwand schnell. Auch für kleine Betriebe sind Etikettiersysteme eine sinnvolle Investition, da die Automatisierung der Prozesse den Stress aus der Arbeit nimmt und so Kosten und Zeit einsparen kann. (#04)

Auch wenn die Suche nach einem passenden Etikettiersystem und der Aufwand für die Kosten erst einmal Zeit in Anspruch nimmt, rentiert sich dieser Aufwand schnell. Auch für kleine Betriebe sind Etikettiersysteme eine sinnvolle Investition, da die Automatisierung der Prozesse den Stress aus der Arbeit nimmt und so Kosten und Zeit einsparen kann. (#04)

Wie kann ein Etikettiermanagementsystem Kosten sparen?

Interessant wäre noch zu wissen, wie ein Etikettiermanagementsystem Kosten einsparen kann. Auch hier gibt es verschiedene Punkte, die für einen Betrieb von Interesse sein können. Dazu gehören:

  1. Einsparungen bei den Layoutdateien. Diese werden nun nur noch auf einem zentralen Laufwerk vermerkt und können von dort aus zum Einsatz kommen. Damit wird die Zeit, die vorher durch die manuelle Übertragung in die Systeme verloren ging, eingespart.
  2. Eine weitere Kostenersparnis bringt der Fakt mit sich, dass es mit dem Etikettiermanagementsystem nicht mehr zu Verwechslungen bei den Etiketten kommt. So ist keine Nacharbeit mehr notwendig.
  3. Eine hohe Kostenersparnis findet sich auch in Hinblick auf die Druckersoftware. Die Anschaffung, die vorher noch notwendig war, entfällt nun völlig.
  4. Wenn durch einen Kunden eine spezielle Anforderung an die Etikettierung formuliert wird, dann muss nun keine Anpassung mehr erfolgen. Dies lässt sich alles zentral über das Etikettiermanagementsystem regeln.

Auch wenn die Suche nach einem passenden Etikettiersystem und der Aufwand für die Kosten erst einmal Zeit in Anspruch nimmt, rentiert sich dieser Aufwand schnell. Auch für kleine Betriebe sind Etikettiersysteme eine sinnvolle Investition, da die Automatisierung der Prozesse den Stress aus der Arbeit nimmt und so Kosten und Zeit einsparen kann. Der Vergleich der verschiedenen Systeme hilft dabei, schnell die optimale Lösung für den eigenen Betrieb zu finden und diese umsetzen zu können.


BIldnachweis:©Shutterstock-Titelbild:  Lamarinx -#01: Minerva Studio -#02:  cybrain -#03:  Phovoir-#04:weerasak saeku

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About Author

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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