Fünf Wochen Testen in Reims schließen IEC-Normen- und Praxis-Datenlücke

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Die fünfwöchige Versuchskampagne von CITEL in Reims prüfte detailliert die Wirksamkeit von Überspannungsschutzschaltern unterschiedlicher Hersteller und Systeme. Schwerpunkt war der Abgleich zwischen IEC-Standards und tatsächlichen Installationsrestriktionen in Bestandsgebäuden, insbesondere bei minimalen Leitungsabständen. Auf der Intersolar Europe in München präsentiert CITEL praxisnahe Handlungsempfehlungen, experimentell belegte Messergebnisse und konkrete Anleitungen für Planer sowie Systemintegratoren, damit diese auch unter beengten räumlichen Bedingungen zuverlässige Schutzkonzepte umsetzen können und die sichere Funktion gemischter Ableiterkonzepte gewährleisten.

Gemischte Ableiterkonzepte unter realen Bedingungen analysiert und Datenlücke geschlossen

Im Forschungslabor von CITEL in Reims lief eine aufwendige fünf Wochen lange Testkampagne, die Überspannungsschutzschalter verschiedener Marken unter die Lupe nahm. Hauptziel war die Überprüfung der geforderten zehn Meter Mindestabstand in bestehenden Gebäuden und die Prüfung des Verhaltens heterogener Schutzleiternetzwerke bei beengten räumlichen Bedingungen. Durch die experimentelle Validierung erstellten die Forscher belastbare Daten, um das Spannungsfeld zwischen internationalen IEC-Normen und praxisnaher Nachrüstungslösungen zu überbrücken.

Reale Bedingungen: Schutzstufenkoordination bei 75 Prozent abweichenden Abständen geprüft

Die tatsächlichen Abstände in etwa 75 Prozent der Installationen weichen von den normativen Vorgaben ab. Um diese Diskrepanz zu prüfen, installierte CITEL vorgeschaltete und nachgeschaltete Überspannungsschutzmodule bei minimalen Leiterlängen ohne nennenswerte Impedanz. In detaillierten Tests analysierten die Ingenieure die Wechselwirkungen verschiedener Herstellerprodukte. Ziel war es, zu belegen, dass Schutzsysteme auch bei verkürzten Abständen verlässlich Energie ableiten, Spannungsspitzen verhindern und den kontinuierlichen Betrieb sensibler elektrischer Komponenten gewährleisten.

Planer und Systemintegratoren profitieren von gemessenen Geräteeigenschaften statt Annahmen

Die ermittelten Messergebnisse verdeutlichen, dass Planer und Systemintegratoren ihr Konzept auf tatsächliche Geräteeigenschaften und effektive Energieableitkapazitäten ausrichten sollten. Rein theoretische Annahmen versagen, sobald Schutzgeräte unterschiedlicher Hersteller gemeinsam eingesetzt werden. Deshalb hat CITEL praxisorientierte Leitlinien entwickelt, die verständliche Installationsanweisungen und Koordinationshinweise für verschiedene Schutzstufen bieten. Diese Hilfestellungen gewährleisten auch in beengten Installationsräumen die vorgeschriebene Schutzwirkung und ermöglichen gleichzeitig eine transparente Nachverfolgbarkeit aller prüfbaren Parameter unterstützen Prüfberichte bei der Evaluierung von Systemkombinationen.

Gasgefüllte Funkenstrecke im VG-Ableiter garantiert sichere Energieverteilung bei Überspannungen

Der CITEL VG-Ableiter in primärer Schutzstellung überzeugte im Feldversuch durch zuverlässige Spannungsableitung selbst bei unter zehn Metern Leitungslänge. Gasgefüllte Funkenstrecken stellen die schnelle Ableitung von Überspannungen sicher und halten Energiespitzen effektiv fern. Diese Eigenschaft schützt empfindliche Nachrüstsensoren und Wechselrichter vor Zerstörung. Insbesondere IoT-Anwendungen und Photovoltaikmodule profitieren von ungestörter Energiezufuhr, höherer Verfügbarkeit und optimierten Wartungsintervallen in anspruchsvollen Installationssituationen. Dank einfacher Montage und kompakten Abmessungen integriert er sich selbst in enge Installationsräume zuverlässig.

Besucher treffen CITEL-Experten am Stand B4 und sichern Einblicke

Im Rahmen der Intersolar Europe in München zeigt CITEL vom 23. bis 25. Juni Testresultate und Empfehlungen für den Überspannungsschutz. Am Stand 111 in Halle B4 präsentieren Fachleute Messergebnisse zu unterschiedlichen Schutzkonzepten und beantworten Fragen zu Installation, Leistungsfähigkeit und Sicherheit unter realen Bedingungen. Besucher erhalten wertvolle Hinweise zu optimierten Montageverfahren. Journalisten haben die Möglichkeit, individuelle Gespräche zu vereinbaren, um detaillierte Einblicke in die Methodik und Auswertung der Testkampagne zu erhalten.

Im Forschungslabor Reims hat CITEL eine umfassende Untersuchung zur Wirksamkeit von Überspannungsschutzkonzepten unter realen Einbaubedingungen durchgeführt. Die experimentell gestützten Daten schließen konkrete Lücken zwischen IEC-Normen und Installationspraxis, indem sie kritische Einflussgrößen wie Leiterlängen und Impedanzverhalten unter minimalem Abstand quantifizieren. Anhand dieser Ergebnisse stellt CITEL praxisorientierte Empfehlungen bereit, die den Einsatz gasgefüllter VG-Ableiter befürworten, um zuverlässigen Schutz, ausgewogene Energieverteilung und erhöhte Planungsspielräume bei IoT- und Solaranwendungen zu gewährleisten. Unter beengten Bedingungen.

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