Next Logistics Accelerator: Investoren und Management vorgestellt

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Next Logistics Accelerator ist ein Unternehmen aus Hamburg und sieht sich selbst als Beschleuniger für Start-ups. Dafür gibt es zahlreiche Kooperationen und Investitionspartner, die Gründerteams aus aller Welt unterstützen.

Next Logistics Accelerator: Tempo, Tempo!

Ein Unternehmen kann ganz langsam in die Gänge kommen, was sich aber nur selten wirklich positive auswirkt. Denn wer den Anschluss verpasst, hat es später schwerer und kann sich angesichts einer wachsenden Konkurrenz kaum noch durchsetzen. Next Logistics Accelerator hat dieses Problem erkannt und sieht sich als Beschleuniger für Start-ups. Gründerteams aus der ganzen Welt werden durch das Hamburger Unternehmen unterstützt und bekommen eine gute Vorbereitung auf den nächsten Schritt. Nach der Gründung muss es rasant um das Wachstum gehen, um Umsätze und Gewinne zu steigern – mit einer passenden Beratung an der Seite ist das schneller zu schaffen.

Next Logistics Accelerator sieht sich als Berater und Mitentwickler der Geschäftsmodelle junger Unternehmen, die auf ihr eigenes Wachstum und auf den nächsten Schritt zum Erfolg vorbereitet werden müssen. Gleichzeitig geht es um das Netzwerken: Ohne gutes Networking ist der Erfolg unerreichbar. Die jungen Unternehmen, die sich an Next Logistics Accelerator bekommen wichtige Kontakte innerhalb der Branche vermittelt, wobei die Geschäftsideen, die ein besonders hohes Marktpotenzial mitbringen, besondere Unterstützung erfahren.

Diese Firmen haben die Möglichkeit, ihre gesamte Branche zu beeinflussen und positiv zu verändern, sie bekommen daher nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch den Zugang zu einem umfassenden Netzwerk und damit zu jeder Menge Branchenfachkenntnis. Vor allem digitale Innovationen sollen so schnell wie möglich umgesetzt werden, daher erfahren die Gründer eine besonders enge Zusammenarbeit mit Next Logistics Accelerator. Der Standort Hamburg kann davon nur profitieren.

Investoren und Kooperationen

Next Logistics Accelerator (NLA) gilt als neuer Innovationsbetreiber und konnte bereits namhafte Firmen aus Hamburg um sich scharen. Haspa, Fr. Meyer’s Sohn, Jungheinrich, Fiege und die Logistik-Initiative Hamburg zeigten Interesse an einer Zusammenarbeit und fanden sich als Kooperationspartner für Next Logistics Accelerator zusammen. Der NLS-Fonds war extrem überzeichnet, heute ist die gesamte Bandbreite der Branche hier vertreten.

Philipp Schröder und Miriam Kröger stehen an der Spitze von Next Logistics Accelerator, sodass das Management ebenfalls auf beste Personalien gebaut ist. Schröder gilt als Venture Capital Experte und besitzt international einen guten Namen. Kröger kommt aus der Logistik- und eCommerce-Branche und konnte bereits in verschiedenen Firmen Managementerfahrungen sammeln. Beide sind heute Managing Partner bei Next Logistics Accelerator und agieren somit auch als Gesellschafter. Sie möchten NLA in die Top 3 auf der Welt rücken und verfolgen das Ziel mit ausgewählten Kooperations- und Investmentpartnern.

Welche Start-ups können gefördert werden?

Next Logistics Accelerator konzentriert sich auf Start-ups aus aller Welt, wobei die WIOTTA-Marktsegmente bevorzugt werden. Hierzu zählen unter anderem:

  • Big Data
  • Predictive Analytics
  • Blockchain
  • Robotics
  • Autonomous Vehicles
  • Augmented Reality
  • Smart Cities

Hinzu kommen viele weitere Marktsegmente, die von dem Programm, welche für die Start-ups der Logistikbranche gedacht war, profitieren. Für den ersten Förderdurchgang sind inzwischen über 100 Bewerbungen bei NLA eingegangen.

Funktion des Next Logistics Accelerators

Die Geschäftsmodelle der teilnehmenden Unternehmen werden im Accelerator konkret analysiert und in vermarktbare Angebote aufgeschlüsselt. Diese müssen aufgebaut werden und feste Strategien für die Finanzierung bekommen. Die Partnerunternehmen sind genau ausgesucht, ebenso die Investoren, die im Einzelfall infrage kommen. Die teilnehmenden Unternehmen stellen Testumgebungen bereit, außerdem können die Start-ups aus einem Portfolio von mehr als 100 Experten schöpfen.

Dank der umfassenden Kontakte von Next Logistics Accelerator ist es möglich, den Start-ups die bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen, was bestenfalls zur Folge hat, dass Hamburg insgesamt einen großen Schritt voran macht und zu einer einflussreichen und innovativen Logistikregion aufgebaut wird.

Die Partnerunternehmen und Investoren sehen in NLA auch eine ausgelagerte Entwicklungsabteilung, denn genau diese Funktion übernimmt Next Logistics Accelerator. Das Management beobachtet den Markt aktiv und bekommt einen Überblick über die Aktivitäten verschiedener Start-ups auf der ganzen Welt. Ist das Programm beendet, können sich einzelne Teams oder auch ganze Unternehmen mit dem Bestandsgeschäft verbinden und so einen entscheidenden Schritt auf der Erfolgsleiter machen.

Next Logistics Accelerator: Das steckt dahinter

Im Jahr 2017 gründete die Hamburger Sparkasse in Kooperation mit New Times Ventures und der Logistik-Initiative Hamburg den Next Logistics Accelerator, der branchenspezifisch arbeiten soll. Gründerteams und Start-ups aus Europa sollen damit unterstützt werden, wobei die Ausrichtung mittlerweile weltweit ist. Der NLA beteiligt sich mit bis zu 50.000 Euro und bietet einen Zugang zu möglichen Geschäftskontakten und Kunden, außerdem individuelle Trainingsprogramme für die Teilnehmer und nicht zuletzt Räumlichkeiten für die Geschäftstätigkeiten. I

m Gegenzug müssen die Teilnehmer zwischen drei und zehn Prozent ihrer Unternehmensanteile an den Next Logistics Accelerator abgeben. Außerdem muss der Unternehmensschwerpunkt für mindestens ein halbes Jahr nach Hamburg verlegt werden, denn hier kann das Unternehmenswachstum unter Idealbedingungen stattfinden. Neben Partnerunternehmen aus Wirtschaft und Industrie unterstützen auch die Stadt Hamburg, verschiedene Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie ein komplettes Mentorennetzwerk den NLA.


Bildnachweis:©Titelbild: obs/Next Logistics Accelerator/NLA

About Author

Marius Beilhammer Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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