Klein GmbH: Instandsetzung lohnt sich

0

Lagerbetreiber sind für die Sicherheit ihrer Mitarbeiter und der Waren verantwortlich. Zeigen sich Defekte an den Regalen, heißt es schnell handeln. Die Klein GmbH hilft ihren Kunden dabei.

Klein GmbH: Reparieren und schützen

Innerhalb der Logistik gehen die Meinungen auseinander, ob man beschädigte Regale reparieren, oder lieber direkt austauschen soll. Eins ist jedoch unstrittig: Sobald sich Defekte an den Regalen zeigen, ist die Sicherheit gefährdet. Für Laien ist es nämlich fast unmöglich zu beurteilen, ob sich der Defekt auf die physikalische Stabilität, also auf die Statik, auswirkt. Ein beschädigtes Regal ist damit ein großes Sicherheitsrisiko – und zwar sowohl für die Mitarbeiter, als auch für die eingelagerte Waren und muss daher so schnell wie möglich behoben werden.

Video: Regalreparatur im laufenden Betrieb

ROBUSTO: Regalinspektion und Reparatur

Die Regale und Regelsysteme in einem Logistik-Lager werden in der Regel ganz schön gefordert. So wie beispielsweise das 30.000 Quadratmeter große Lager der Rhein-West Güterverkehr GmbH in Emsdetten. Die Firma ließ vor einiger Zeit ihr komplettes Palettenlager von der Klein GmbH inspizieren und instandsetzen. Das war nötig geworden, da das Lager großen Belastungen ausgesetzt ist: Durchschnittlich 2.750 Paletten werden Tag für Tag in dem Lager umgelagert und bewegt. Besonders an den Regalstützen und -streben zeigten sich nach einigen Jahren erste Verschleißerscheinungen, die behoben werden mussten.

Die Firma Rhein-West Güterverkehr GmbH gab daraufhin der Klein GmbH diesen Auftrag.

Lagerbetreiber trägt Verantwortung

Zeigen sich nämlich Verschleißerscheinungen an den Regalen oder Regalteilen, ist jeder Betreiber eines Logistik-Lagers gesetzlich dazu verpflichtetet zu handeln. Denn jedem Arbeitgeber obliegt eine Sorgfaltspflicht gegenüber seinen Mitarbeitern. Nach der Betriebssicherheitsverordnung darf ein Arbeitgeber seinen Mitarbeitern nur Arbeitsmittel zur Verfügung stellen, die auch sicher sind. Aus diesem Grund müssen Arbeitgeber von jedem Arbeitsplatz eine Gefährdungsbeurteilung erstellen und geeignete Schutzmaßnahmen treffen, damit die Arbeitnehmer nicht zu Schaden kommen.

Um es deutlich zu sagen: Verunfallen die Mitarbeiter am Arbeitsplatz und ist ein defektes oder unzureichend gewartetes Regal(system), oder andere mangelhafte Arbeitsmittel dafür verantwortlich zu machen, trägt einzig und allein der Arbeitgeber die Verantwortung für diesen Arbeitsunfall.

Zeigen sich nämlich Verschleißerscheinungen an den Regalen oder Regalteilen, ist jeder Betreiber eines Logistik-Lagers gesetzlich dazu verpflichtetet zu handeln.

Zeigen sich nämlich Verschleißerscheinungen an den Regalen oder Regalteilen, ist jeder Betreiber eines Logistik-Lagers gesetzlich dazu verpflichtetet zu handeln.

Vorgaben für die Reparatur von Regelsystemen und Regalteilen

Die Sicherheit der Mitarbeiter hängt damit ganz entschieden auch mit der fachgerechten Wartung und Reparatur zusammen. Daher darf auch nicht jeder Betrieb die

Ein defektes Regal vor der Reparatur durch die Firma Klein GmbH.

Ein defektes Regal vor der Reparatur durch die Firma Klein GmbH.

Reparaturmaßnahmen selbst durchführen, sondern muss sich an ganz spezielle gesetzliche Vorgaben halten. Maßgeblich hierfür sind unter anderem die Vorschriften der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

Diese sind in der BGI/GUV-I 5166 geregelt, die sich an Betreiber von Regalen richtet.

Hierin werden konkrete Vorgaben gemacht, wann beschädigte Teile von Regalen ausgetauscht werden müssen und welche Intervalle für die Inspektion der Regale einzuhalten sind.

Dabei gibt es in der Norm einen Unterschied, ob die Inspektion von einer fachkundigen Person durchzuführen ist, oder ob eine Sichtkontrolle, beispielsweise durch den Lagerverantwortlichen, ausreicht.

Die Prüfung durch eine fachkundige Person (sog. Experteninspektion) muss dabei mindestens ein Mal pro Jahr stattfinden. Die Klein GmbH verfügt über qualifizierte Regalprüfer, die die Prüfung gemäß BGR 234/DGUV Regel 108-007 und DIN EN 15635 abhalten dürfen.

Die interne Prüfung (beispielsweise durch den Lagerleiter) sollte in kürzeren Abständen erfolgen. Konkrete zeitliche Angaben macht die BGI/GUV-I 5166 dabei nicht.

Die Regalinspektion der Klein GmbH

In der BGI/GUV-I 5166 ist außerdem geregelt, dass Reparaturen an Regalen auch von Firmen durchgeführt werden dürfen, die die Regale nicht selbst hergestellt haben. Allerdings muss die Firma, die die Reparatur durchführt, bescheinigen, dass die Regale und Regalsysteme nach der Instandsetzung mindestens die gleichen Eigenschaften in Bezug auf die Tragfähigkeit und Sicherheit besitzen, wie im Originalzustand ab Werk.

Das ist auch ein wichtiger Aspekt für die Sicherheitsfachkraft und den Lagerleiter, denn letztlich können sie dafür verantwortlich gemacht werden, wenn ihre Arbeitnehmer mit minderwertigen oder defekten Produkten arbeiten.

Kostengünstige und effektive Reparatur mit ROBUSTO der Klein GmbH

Das System ROBUSTO, das die Klein GmbH für die Reparatur und Instandsetzung von Regalen anbietet, hat dabei viele Vorteile.

Das Regal nach der Reparatur durch die Firma Klein GmbH.

Das Regal nach der Reparatur durch die Firma Klein GmbH.

Einer ist dabei gerade für Betreiber von Logistik-Lagern sicherlich sehr interessant: Das System ermöglicht es, dass die Reparatur im laufenden Betrieb stattfinden kann. Die Regale müssen vorab nicht ausgeräumt werden, sondern können in der Regel mit voller Beladung repariert werden. Für die Kunden der Klein GmbH bedeutet das eine immense Kosten- und Zeitersparnis. Bei optimalen Bedingungen sogar bis zu 80 Prozent.

Das Reparaturset ROBUSTO, das die Klein GmbH in Zusammenarbeit mit dem Prüfinstitut Dr. Möll entwickelte, funktioniert dabei wie folgt: Die defekten Teile und Stützen der Regale werden gesichtet und identifiziert. Dann kommt eine spezielle Vorrichtung zum Einsatz, mit der die Teile wieder in die ursprüngliche Position gebracht werden können. Der nächste Schritt besteht dann darin, die gerichteten Teile zu stabilisieren und zu verstärken. Das wird mit einem mindestens vier Millimeter dicken U-Profil gemacht. Sind die Reparaturmaßnahmen abgeschlossen, hat das Regal(system) mindestens die Eigenschaften, die es bei seiner ursprünglichen Fertigung durch den Hersteller hatte.

Das Reparaturset ROBUSTO der Klein GmbH kann dabei nicht nur zur Instandsetzung verwendet werden, sondern eignet sich auch zur Prävention von Defekten: An besonders exponierten Stellen angebracht, kann es die Regale und Regalsysteme vor Beschädigungen durch Stapler schützen.

Daneben lassen sich mit ROBUSTO auch Regale und Regalsysteme reparieren, die so gar nicht mehr produziert werden und für die es dementsprechend keine Originalteile mehr gibt.

Rambo: Der Ramm- und Anfahrschutz der Klein GmbH

„Safety First“ – mit diesem Stichwort könnte man das Rammschutzkonzept der Klein GmbH umschreiben. Denn hier geht Sicherheit wirklich vor. Ein großes Angebot an passenden Maßnahmen, die die Regale, Tore und sogar ganze Lagersysteme schützen, bevor sie kaputt gehen. Das komplette Portfolio besteht dabei aus:

  • U-Anfahrschutz
  • Eckanfahrschutz,
  • Seitliche Herabfallsicherung
  • Rammschutz für Doppelreihe
  • Rammschutz für Einfachreihe

Alle Schutzteile des Rammschutzkonzepts der Klein GmbH bestehen dabei aus verzinktem Stahl, der einen großen Vorteil bietet: Werden die entsprechenden Teile beispielsweise mit einem Gabelstapler gerammt, gibt das Material nach und der Stoß wird abgefedert.

Im besten Fall bewahrt die Klein GmbH Regale und Tore damit vor schnellen Defekten.

Der Vorteil: Intakte Regelsysteme bedeuten größere Sicherheit für Mitarbeiter und Lagerware – und sparen senken damit letztlich auch die Kosten.

Die Klein GmbH stellt den Rammschutz in verschiedenen Ausführungen selbst her, somit kann man ganz flexibel auf individuelle Kundenwünsche und -anforderungen eingehen und optimal zugeschnittene Schutzteile anbieten.


Bildnachweis: © alle Bilder Klein GmbH

Über den Autor

Julia Eva Sima

Julia-Eva Sima kann einen (nahezu) klassischen Journalisten-Lebenslauf vorweisen: Mitarbeit bei der Schülerzeitung des Gymnasiums, Studium der Germanistik und schließlich Praktika bei Online-Redaktionen und dem Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk. Kleinere Pausen von der journalistischen Laufbahn, wie ein mehrjähriger Auslandsaufenthalt in Irland und die Arbeit im Personalbereich, helfen ihr heute dabei, über den Tellerrand zu blicken und Themen neu anzugehen. Ihr neuester Augenstern: Logistik-News24.de.

Lassen Sie eine Antwort hier