Der kostenfreie Atlas-Leitfaden bietet Ingenieuren, Prüflaboren und Programmmanagern ein praxisorientiertes Handbuch für beschleunigte Witterungs- und Solartests von Robotikkomponenten und kompletten Systemen. Anhand standardkonformer Xenon-Arc-Prüfverfahren, etwa mit Weather-Ometer, Xenotest und SUNTEST, sowie Normen wie IEC 60068-2-5 und ASTM D7869 demonstriert der Guide, wie Beschleunigungsfaktoren von über zehnfacher Intensität jahrelange Außeneinflüsse innerhalb weniger Laborwochen reproduzieren und so teure Langzeittests ersetzen. Ein Vergleich mit Feldtests in Miami und Phoenix steigert die Validität. wesentlich.
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Atlas-Leitfaden minimiert kritische Witterungsrisiken an Außenrobotern vor kostspieligen Garantieansprüchen

Atlas Publishes Weathering Testing Guide for Outdoor Robots (Foto: Atlas Material Testing Technology GmbH)
Roboter kommen mittlerweile in Logistikzentren, Ackerlandschaften, Baustellen und Zustellwegen zum Einsatz. Ohne frühzeitige Witterungsprüfungen besteht die Gefahr, dass Komponenten nach der Fertigstellung Risse bilden, optische Fenster vergilben, Dichtungen versagen oder elektronische Baugruppen durch eindringende Feuchtigkeit ausfallen. Der neue Atlas-Leitfaden beschreibt evaluierte Prüfschemata mit Xenon-Arc-Bestrahlung, Beschleunigungsfaktoren und Referenzexpositionen, um potenzielle Materialschäden präzise zu prognostizieren und nachträgliche Reparaturen sowie Garantieansprüche zu vermeiden. Normbezüge zu ISO 4892-2, ASTM D7869 und IEC 60068-2-5 ergänzen.
ISO 4892-2, ASTM D7869, IEC 60068-2-5 gewährleisten zuverlässige Kunststoff-Alterungstests
Mit dem Guide zur Solarbeanspruchung erläutert Atlas den Einsatz von Weather-Ometer, Xenotest und SUNTEST, um die Spektralqualität präzise an die Sonnenstrahlung anzupassen und so UV-empfindliche Kunststoffe realitätsnah zu altern. Referenznormen wie ISO 4892-2, ASTM D7869 und IEC 60068-2-5 bilden die Basis für standardisierte Prüfprogramme. Beschleunigungsfaktoren oberhalb des Zehnfachen reduzieren den Langzeiteffekt von Außenexposition auf wenige Laborwochen. So lassen sich Materialdegradation und Oberflächenveränderungen frühzeitig erfassen und valide Prognosen zur Produktlebensdauer ableiten.
Atlas vergleicht Laborprüfungen mit Miami und Phoenix referenzierten Feldexpositionen
Hohe Prüfgeschwindigkeit allein garantiert keine verlässlichen Ergebnisse, sofern keine Korrelation zu natürlichen Klimabedingungen hergestellt wird. Atlas gleicht Labormessungen mit dokumentierten Witterungsexpositionen in Miami (FL) und Phoenix (AZ) ab, um reale Beschleunigungsfaktoren abzuleiten. Mit diesem datenbasierten Ansatz validiert das Prüflabor Beschleunigungswerte gegenüber Feldbedingungen und stellt sicher, dass simulierte Beanspruchungen tatsächlich den tatsächlichen Einflüssen entsprechen. Dadurch können Hersteller präzise Voraussagen treffen und Bauteil- sowie Systemausfälle im Außeneinsatz vermeiden und präzise Risikoabschätzungen durchführen.
Komponentenprüfungen ignorieren Dichtungs-, Temperatur- und Strahleneffekte im vollständigen System
Komponentenprüfungen isolieren Bauteile und berücksichtigen nicht das Zusammenspiel unterschiedlich beanspruchter Elemente in einem Robotersystem. Langzeitige Kompressionsbelastung von Dichtungen, diffuse Aufheizung elektrischer Baugruppen und Kombilasten aus UV-Strahlung und Temperaturschwankungen können Sensorabweichungen und Materialversprödung auslösen. Um solche Effekte im Labormaßstab abzubilden, beschreibt der Leitfaden die Anwendung von MIL-STD-810H- und IEC 60068-2-5-Sa-Standards für Großflächen-Solar-Simulation an vollständigen Robotern und verbessert so Zuverlässigkeitstests. Dies ermöglicht frühzeitige Validierung, reduziert Ausfallrisiken im Feldeinsatz und optimiert Lebensdauerprognosen Signifikant kosteneffizient.
Ohne Guide drohen thermische Schäden, Dichtungsverlust und optische Drift
Nach Dr. Oliver Rahäuser umfasst der Leitfaden den gesamten Validierungsprozess, beginnend mit der sorgfältigen Werkstoffauswahl bis hin zur realistischen Simulation der Sonnenexposition ganzer Robotersysteme. Wird auf Materialdatenanalysen, Einzelkomponententests oder Systemsimulationen verzichtet, entstehen im Außeneinsatz unerwartete thermische Wechselwirkungen, Dichtungsdefekte und Verschiebungen optischer Parameter. Mit diesem praxisorientierten Prüfkonzept können Hersteller kritische Schwachstellen frühzeitig identifizieren und teure Nacharbeiten sowie Ausfälle im Feld wirksam verhindern. Standardisierte Abläufe und beschleunigte hochpräzise Labortests garantieren belastbare Ergebnisse.
Atlas Leitfaden definiert ein standardisiertes Prüfverfahren, das Witterungs- und Solarstressschäden an Roboterkomponenten und -systemen zuverlässig vorhersagt. Mithilfe von Xenon-Arc-Tests werden UV-induzierte Materialveränderungen beschleunigt nachgebildet, während Laborergebnisse durch Feldexposition in Klimaregionen validiert werden. Ergänzende Systemprüfungen simulieren thermische Belastungen und Dauerbeanspruchung auf Baugruppenebene. Das umfassende Konzept senkt Garantieansprüche, reduziert Nacharbeitsaufwand und garantiert langfristige Funktionalität sowie Betriebssicherheit von Außenrobotern. Durch standardkonformes Benchmarking lassen sich Ausfallkosten verringern, Entwicklungszyklen effizient optimieren und Einsatzrisiken deutlich reduzieren.

