KLT-Wareneingang automatisiert: Kuka/MechMind-Roboterzelle integriert in AutoStore-System mit SAP EWM

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Im Rahmen eines Projekts bei Siemens AG in Rastatt setzte HÖRMANN Intralogistics ein hochmodernes AutoStore(R)-Grid mit 23.000 Behältern in Kombination mit einer Bin-in-Bin-Roboterzelle um. Dieser hybride Ansatz automatisiert den Wareneingang von KLT vollständig und gewährleistet bis zu 55 Einlagerungen pro Stunde. KI-gestützte Steueralgorithmen optimieren die Abläufe rund um die Uhr, während AGILOX-FTFs und SAP EWM eine lückenlose Bestandsführung und Prozessüberwachung in Echtzeit sicherstellen. Inbetriebnahme und Abnahme erfolgten planmäßig ohne Störungen.

Sechs Conveyorports optimieren effizienten Wareneingang und Kommissionierung im AutoStore-System

Pickroboterzelle und AutoStoreanlage von außen (Foto: HÖRMANN Intralogistics Solutions GmbH)

Pickroboterzelle und AutoStoreanlage von außen (Foto: HÖRMANN Intralogistics Solutions GmbH)

Das Herzstück der Anlage bildet ein Single-Double-Grid mit rund 23.000 Behältern, das eine skalierbare Lagerlösung bietet. Acht autonome ‚Red Line‘-Roboter versorgen in parallelen Zyklen je acht Ladestationen. Ergänzend sorgen sechs Conveyorports für effizienten Wareneingang und Kommissionierung. Auf 10-kN-Trägerkonsolen und schwingungsdämpfenden Aerosolkapseln errichtet, bietet die Konstruktion selbst unter Dauereinsatz maximale Standfestigkeit. Mit bis zu 100 Auslagerungen pro Stunde für die Produktion und 60 pro Stunde für Kundenaufträge werden Spitzenleistungen erzielt.

Barcodeleser und Gewichtsüberwachung gewährleisten sicheren 24/7 Dauerbetrieb ohne Unterbrechung

Die automatisierte Wareneingangsstation arbeitet nach dem Bin-in-Bin-Prinzip und nutzt einen Kuka-Roboter mit MechMind-3D-Vision, um vier verschiedene KLT-Formate zu identifizieren und exakt in AutoStore(R)-Behälter einzulagern. Anwender profitieren von einer Durchsatzrate von 55 Einlagerungen pro Stunde, was manuelle Verfahren in puncto Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit übertrifft. Eine Kombination aus Barcodelesern, Gewichtssensoren und INXPECT-Radartechnik sichert Schleusen, Lichtgitter und Rolltore für einen durchgehenden, sicheren Betrieb rund um die Uhr. Die modulare Bauweise ermöglicht flexible Skalierung.

Automatische KLT-Prüfung sichert Materialflussqualität in fahrerlosen Transportsystemen robust effizient

Die Robotereinheit übernimmt beladene KLT-Behälter von anliefernden Paletten und Transportwagen, die zuvor durch autonom agierende AGILOX-FTFs exakt positioniert wurden. Dank durchgängiger SAP-EWM-Integration in Echtzeit erfolgen Lagerbestandsaktualisierungen und Auftragsabwicklungen ohne Zeitverzug. Die nahtlose Anbindung an fahrerlose Transportfahrzeuge kombiniert mit einer sensorbasierten KLT-Inspektion garantiert einen kontinuierlichen, vollautonomen Materialfluss ohne Medienbrüche oder manuelle Eingriffe, was die Effizienz und Prozesssicherheit signifikant erhöht. Zusätzliche Monitoring-Funktionen und Berichterstattung liefern wertvolle Echtzeitdaten für Produktionsoptimierungen sowie umfassende Leistungsanalysen.

KI-gestützte Roboterzelle beendet manuelle Umverpackung, schafft dauerhaft freie Hallenbereiche

HÖRMANN Intralogistics realisiert das erste AutoStore(R)-System mit (Foto: HÖRMANN Intralogistics Solutions GmbH)

HÖRMANN Intralogistics realisiert das erste AutoStore(R)-System mit (Foto: HÖRMANN Intralogistics Solutions GmbH)

Traditionelle Logistiklösungen erfordern bei unterschiedlichen KLT-Typen manuelles Umverpacken, um die Behälter im AutoStore(R)-System zu befüllen. Die innovative Bin-in-Bin-Roboterzelle automatisiert diesen Arbeitsschritt vollständig, wodurch kostbare Hallenfläche zurückgewonnen und ein in die Jahre gekommenes Kleinteilelager ersetzt wird. Mitarbeitende werden von monotone und anstrengenden Tätigkeiten befreit, während die KI-basierte Gesamtarchitektur eine hochverfügbare und zukunftssichere Automatisierung garantiert. Die direkte Systemkopplung verhindert Medienbrüche und ermöglicht unterbrechungsfreien 24/7-Betrieb.

Barcodeleser und Gewichtssensoren überwachen Zyklus nahtlos in SAP EWM

Der Kuka-Roboterarm bearbeitet an einem Arbeitsplatz bis zu 55 Einlagerungen pro Stunde und differenziert dabei vier verschiedene Kleinladungsträgertypen durch präzise 3D-Vision-Erkennung. Automatisch entnommene leere Behälter werden sofort wieder dem System zugeführt. Jeder Schritt wird durch Barcodeleser und Gewichtssensoren lückenlos überwacht. Zur Absicherung der Zugangspunkte kommen INXPECT-Radartechnik, Lichtgitter und Rolltorsteuerung zum Einsatz. Die vollständige SAP EWM-Integration sorgt für transparente Lagerbestandsführung in Echtzeit. Das Modul erhöht die Prozessstabilität und optimiert die Ressourcenauslastung.

AGILOX FTFs und KI Vision sorgen für effizienten Materialtransport

In der Logistikzentrale von Siemens AG in Rastatt kombiniert HÖRMANN Intralogistics das AutoStore(R)-Regalsystem mit einer hoch integrierten Roboterzelle. Die SAP EWM-Anbindung in Echtzeit synchronisiert Lagerbestände und Auftragsdaten reibungslos, während AGILOX-FTFs den automatisierten Warenverkehr sicherstellen. Modernes 3D-Vision-Scanning, ergänzt durch INXPECT-Radar und Barcodekontrolle, optimiert Abläufe und minimiert Fehlerquoten. Diese Lösung erfordert nur geringe Personalressourcen, schafft zusätzliche Lagerkapazitäten und ermöglicht eine unterbrechungsfreie 24/7-Produktion. Sie steigert Produktivität, Betriebssicherheit und Wirtschaftlichkeit bei minimalen Betriebskosten langfristig.

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