Neues CONDOR Tracer-System optimiert BOS-Einsätze praxisorientiert beim DRZ Dortmund

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Im Deutschen Rettungsrobotikzentrum Dortmund nahmen am Ende des Monats zahlreiche Drohnen-Trainer an einer zweitägigen Fortbildung teil, die sich auf Detektion und Abwehr von Drohnen richtete. Robert Grafe, Geschäftsführer, und Ausbildungsleiter Michael Dalbert erläuterten neue Ansätze, darunter praktische Einsätze, digitale Logbücher sowie das auf der XPONENTIAL Europe vorgestellte Tracer-System von CONDOR. Diese kostengünstige Technologie wurde explizit für den BOS-Bereich entwickelt, um Gefahrenabwehrprozesse effizienter zu gestalten, mit hohem Praxisbezug und interaktiven Übungen.

DRZ fokussiert jetzt auf Robotikrettung und Effizienzsteigerung nach Förderauslauf

Auf der Veranstaltung erläuterte Robert Grafe, dass die bestehende Bundesförderung zum Herbst ausläuft und kündigte unmittelbar im Anschluss anlaufende Folgeprojekte an. Das DRZ konzentriert sich darauf, mit robotischen Rettungssystemen und optimierten Abläufen die Effizienz der Gefahrenabwehr zu erhöhen. Mit bereits in frühen Phasen durchgeführten Praxistests und verkürzten Entwicklungszyklen sollen die Systeme praxisnah an die Bedürfnisse der Einsatzkräfte angepasst werden. Außerdem standen Drohnengenehmigungen und digitale Logbücher auf der Agenda, umfangreich, hausintern.

Tracer System von CONDOR heute kosteneffizient in Sicherheitsstrukturen integriert

An Tag eins der Schulung präsentierte Jeremy Jordy das neueste Tracer-System von CONDOR Multicopters & Drones als kosteneffiziente Ergänzung existierender Abwehrinfrastruktur. Er erklärte detailliert Aufbau, Funktionsweise und Schnittstellenkompatibilität, um die Integration in behördliche Videosensorik und Führungssysteme zu vereinfachen. Durch praxisnahe Demonstrationen zeigte Jordy die Möglichkeiten zur Erkennung und Verfolgung unbemannter Luftfahrzeuge unter sich wandelnden Einsatzbedingungen im Bevölkerungsschutz und unterstrich den Mehrwert für Sicherheitskräfte bei Tag- und Nachteinsätzen robust und verlässlich.

Neue BOS-Lösung kombiniert mobile Leitstelle, Einsatzplanung, Detektion und Abwehrmethoden

Für BOS-Einsätze entwickelte die Software ein integriertes Flottenmanagement, ergänzt durch eine mobile Leitstelle für Echtzeitkommunikation. Sie fusioniert die Detektion von Drohnen und bemannten Flugzeugen mit einer dynamischen Einsatzplanung. Ein Kartenmodul markiert Flugverbotszonen und kritische Standorte wie Krankenhäuser übersichtlich. Die Echtzeitklassifikation identifizierter UAVs gestattet automatisierte Gegenmaßnahmen. Funktionalitäten für Jamming und behördliches Hijacking können direkt aus dem System angestoßen werden. Damit steigert das Tool operative Effizienz und Sicherheit über alle Einsatzphasen hinweg.

900 Mitarbeitende in Essen betreiben Drohnenpilotenausbildung weltweit und Sicherheitslösungen

Seit der Gründung 1978 hat die in Essen beheimatete CONDOR-Gruppe ihr Portfolio kontinuierlich erweitert und beschäftigt heute rund 900 Fachkräfte an 15 Standorten in Deutschland. Das Spektrum reicht von Sicherheitskonzepten für kritische Infrastrukturen, Bahnbauprojekte, maritime Einrichtungen sowie Flughäfen bis hin zur innovativen Drohnentechnologie. Dabei werden umfassende Services angeboten: Drohnenpilotenschulungen, Lieferung und Integration von Copter- und VTOL-Plattformen sowie 24/7-Security-Drohnenlösungen und begleitende Softwareentwicklung. Technischer Support, Wartung und effiziente Systemoptimierung sichern maximale Betriebsbereitschaft.

Praxisorientierte Workshops am DRZ stärken Einsatzkräfte optimal im Bevölkerungsschutz

Mit der jüngsten Fortbildung untermauert das Deutsche Rettungsrobotikzentrum seine Rolle als führender Anlaufpunkt für Entwickler und praktische Anwender in der Rettungsrobotik. In praxisorientierten Trainings erproben die Teilnehmer aktuelle Systeme und Methoden unter Anleitung von Fachexperten. Dieser interaktive Ansatz fördert den Erfahrungsaustausch und die Entwicklung effektiver Einsatzstrategien. Dadurch gewinnen Rettungskräfte Handlungssicherheit und technisches Know-how, um zukünftige Szenarien im Bevölkerungsschutz bewältigen. Sie profitieren von praxisnahen Übungen, neuen Netzwerkkontakten und aktuellen Lösungsansätzen.

Am DRZ Dortmund zeigte die Veranstaltung eindrücklich die Bedeutung praxisnaher Robotik-Schulungen und moderner Drohnenabwehr. Besonders hervorgehoben wurden digitale Logbücher, verkürzte Entwicklungszyklen und praktische Praxistests zur schnelleren Marktreife robotischer Rettungssysteme. Ein kosteneffizientes Tracer-System für BOS- Einsätze und eine integrierte Softwarelösung für Flottenmanagement, Drohnendetektion und Einsatzplanung sorgen dafür, dass Einsatzkräfte ihre Reaktionszeiten optimieren und ihre Einsatzfähigkeit im Bevölkerungsschutz langfristig stärken. Die praxisorientierten Workshops ermöglichten den direkten Austausch zwischen Entwicklerteams und Behörden, um konkrete Anforderungen frühzeitig in die Weiterentwicklung einfließen zu lassen.

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