Gute Berufsaussichten in der Logistik-Branche

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Für Logistiker gibt es eine große Bandbreite von beruflichen Angeboten sowie gezielte Weiterbildungsmaßnahmen. Der Nachwuchsmangel eröffnet viele Möglichkeiten. Darum ist es lohnenswert, sich bei speziellen Veranstaltungen über die Branche zu informieren.

Events für Logistik-Interessenten

In der Logistik ist das Job-Angebot zurzeit relativ groß, sodass die Anwärter auf eine solche Stelle hervorragende Chancen haben. Darum veranstalten mehrere Logistik-Unternehmen für Lagerung und Transport spezielle Informationstage, um mehr Präsenz zu zeigen. Unter anderem hat die Papier- und Kartonfabrik Varel in Friesland ihre Türen für das interessierte Publikum geöffnet. Mit der Unterstützung der Arbeitsagentur gab es sogar einen Shuttle-Service, mit dem die Gäste bequem vom Bahnhof zum Gelände des Unternehmens fahren konnten. So erhielten sie gleich einen ersten Einblick in die Welt der Logistik.

Auch in anderen Regionen ist der Bedarf an Nachwuchskräften im logistischen Segment sehr groß. Zu der Branche gehören ganz unterschiedliche Arbeitsbereiche. Im Rahmen einer Betriebsführung, wie sie bei der PKV stattgefunden hat, erfährt man mehr über die Details und die beruflichen Aufstiegschancen.

Neben den klassischen Logistiker-Berufen wie Fachkräfte für Lagerwesen gibt es auch höher dotierte Stellen. Hierzu gehört beispielsweise der Projektingenieur oder der Senior Consultant für SAP Logistik. (#01)

Neben den klassischen Logistiker-Berufen wie Fachkräfte für Lagerwesen gibt es auch höher dotierte Stellen. Hierzu gehört beispielsweise der Projektingenieur oder der Senior Consultant für SAP Logistik. (#01)

Stellenangebote in der Logistik-Branche

Neben den klassischen Logistiker-Berufen wie Fachkräfte für Lagerwesen gibt es auch höher dotierte Stellen. Hierzu gehört beispielsweise der Projektingenieur oder der Senior Consultant für SAP Logistik. Zum Teil handelt es sich beim Einsatzbereich um ein Spezialgebiet wie Automotive. Gute Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze mit dem Berufsbild Logistik finden Sie hier bei yourfirm.de.

Bei dem zukunftsorientierten Arbeitsumfeld geht es um deutlich mehr als um die klassische Art der Lagerung, das eingesetzte Liefersystem und das Bewegen von Waren. Man muss sich nur vor Augen führen, dass ein Prozent Wachstum bei der Weltwirtschaft ungefähr 3 Prozent Wachstum im logistischen Bereich ausmacht. Mit diesem Gedanken im Hintergrund wird deutlich, wie lohnenswert ein Einstieg in die Logistik sein kann. Die positive Bewertung der wirtschaftlichen Zukunft wirkt sich auf die guten Karriereaussichten aus.

Eine typische Regel in der Logistik bezieht sich auf die Tatsache, dass die richtigen Teile zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle sind. Nur wenn das funktioniert, läuft die Wirtschaft optimal. Unterstützt werden diese Tätigkeiten durch logistische Fachkräfte. Vom Berufskraftfahrer bis zum Qualitätsmanager sorgen alle für einen reibungslosen Ablauf. Gegebenenfalls sind Weiterbildungen erforderlich, um sich an die Veränderungen der Technik anzupassen oder um auf der Karriereleiter nach oben zu steigen.

Eine Grundausbildung für den klassischen Speditionskaufmann dauert standardmäßig drei Jahre lang. Vor allem mittelständische Firmen bieten ihren Mitarbeitern oft die Teilnahme an Weiterbildungskursen und Seminaren an. So kann man sich beispielsweise vom Lagerlogistiker zu einem leitenden Angestellten mit mehr Verantwortung hocharbeiten. (#02)

Eine Grundausbildung für den klassischen Speditionskaufmann dauert standardmäßig drei Jahre lang. Vor allem mittelständische Firmen bieten ihren Mitarbeitern oft die Teilnahme an Weiterbildungskursen und Seminaren an. So kann man sich beispielsweise vom Lagerlogistiker zu einem leitenden Angestellten mit mehr Verantwortung hocharbeiten. (#02)

Wichtige Tätigkeitsbereiche für Logistiker

Eine Grundausbildung für den klassischen Speditionskaufmann dauert standardmäßig drei Jahre lang. Vor allem mittelständische Firmen bieten ihren Mitarbeitern oft die Teilnahme an Weiterbildungskursen und Seminaren an. So kann man sich beispielsweise vom Lagerlogistiker zu einem leitenden Angestellten mit mehr Verantwortung hocharbeiten. Bei einer solchen Schulung geht es einerseits um die Verbesserung der fachlichen Kompetenz, andererseits soll die Fähigkeit zum Dialog und zum Delegieren optimiert werden.

Immer wieder müssen die Fachwirte für Spedition die technischen Prozesse und weitere Abläufe im Auge behalten. Nur so kann man bei kurzfristigen Änderungen richtig reagieren und die einzelnen Tätigkeitsbereiche gut miteinander vernetzen. Bereichsleiter, IT-Spezialisten und andere Fachkräfte arbeiten dabei Hand in Hand, um eine möglichst gute Effizienz sicherzustellen.

Info-Veranstaltungen für Auszubildende und Quereinsteiger

Ein Informationstag der Logistik eröffnet den Menschen, die nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz suchen, neue Möglichkeiten. Teilweise handelt es sich dabei um eine Bürotätigkeit, bei anderen Logistik-Berufe ist man viel unterwegs, sei es mit dem Lastwagen oder mit einem Schiff. Die Anforderungen an die Mitarbeiter in einem Logistik-Unternehmen sind also ganz unterschiedlich.

Um als Berufskraftfahrer für eine Spedition oder eine andere Firma zu arbeiten, reicht der Führerschein als Qualifikation nicht aus. Für die Tätigkeit im Güterverkehr spielen viele Details eine Rolle. Im Rahmen einer verkürzten Ausbildung kann man innerhalb von ein paar Wochen mehr über Themen wie Wirtschaftlichkeit beim Fahren und eine zuverlässige Ladungssicherung erfahren. Im Anschluss an diese Kurzausbildung findet eine Prüfung vor der IHK statt.

Bei den Informationsveranstaltungen werden auch außergewöhnliche Berufswege aufgezeigt. Durch die Kapazitäten bei den Logistik-Arbeitsplätzen entscheiden sich momentan viele Leute aus anderen Berufen für einen Quereinstieg. Abhängig vom gewünschten Job kann eine beschleunigte Ausbildungszeit ausreichen, um zu einem guten Job zu kommen.

Einige Logistikdienstleister reagieren besonders schnell auf die aktuellen Veränderungen bei der Arbeitsplatzsituation. Ein Mangel an Fachpersonal und Nachwuchskräften bringt die Firmen dazu, umzudenken. (#03)

Einige Logistikdienstleister reagieren besonders schnell auf die aktuellen Veränderungen bei der Arbeitsplatzsituation. Ein Mangel an Fachpersonal und Nachwuchskräften bringt die Firmen dazu, umzudenken. (#03)

Wie sich die Logistik verändert hat

Einige Logistikdienstleister reagieren besonders schnell auf die aktuellen Veränderungen bei der Arbeitsplatzsituation. Ein Mangel an Fachpersonal und Nachwuchskräften bringt die Firmen dazu, umzudenken. So gibt es mittlerweile mehrere Flüchtlingsprojekte, die sowohl für die Unternehmen als auch für die arbeitswilligen Ausländer interessante Chancen bieten. Diese neue Art der Mitarbeitergewinnung zeigt ein großes Engagement der Unternehmer. Beiden Seiten wird dadurch geholfen: Einerseits bedeutet ein solches Projekt eine Unterstützung der Integration, andererseits kann die logistische Arbeit besser erledigt werden.

Abhängig von der Qualifikation der Flüchtlinge ist zum Teil eine etwas intensivere Einarbeitung nötig, während andere schon nach kurzer Zeit in der Kommission oder Distribution tätig sind. Unter anderem eignet sich das Umfeld der Logistik auch für duale Studiengänge, unabhängig davon, ob die Bewerber einen Migrationshintergrund haben oder nicht.

Zu den Tätigkeitsfeldern in der Logistik gehört die Berechnung und der Einkauf von Rohstoffen und damit einhergehend auch die Kalkulation des erforderlichen Budgets. Daneben muss man die Abwicklung der diversen Abläufe richtig planen überwachen. (#04)

Zu den Tätigkeitsfeldern in der Logistik gehört die Berechnung und der Einkauf von Rohstoffen und damit einhergehend auch die Kalkulation des erforderlichen Budgets. Daneben muss man die Abwicklung der diversen Abläufe richtig planen überwachen. (#04)

Voraussetzungen und Weiterbildungsmöglichkeiten

Zu den Tätigkeitsfeldern in der Logistik gehört die Berechnung und der Einkauf von Rohstoffen und damit einhergehend auch die Kalkulation des erforderlichen Budgets. Daneben muss man die Abwicklung der diversen Abläufe richtig planen überwachen. Um die verschiedenen Fragen kurzfristig klären zu können, brauchen die Logistiker eine schnelle Auffassungsgabe und die Fähigkeit, den Überblick zu behalten. Ein zügiges Kalkulieren wird dabei ebenso vorausgesetzt wie ein Einblick in die IT-Vorgänge. Im weiteren Umfeld ist es hilfreich, die Bedingungen im Transportverkehr zu kennen und auch die personalpolitischen Entscheidungen einschätzen zu können.

Für die Bewertung der logistischen Situation braucht man außerdem eine genaue Kenntnis der Verkehrslage. Hinzu kommt die Regulierung von Schadensfällen. In manchem Situationen ist eine direkte Kommunikation mit der Versicherung nötig, zudem müssen sich die Speditionsfachleute um Aufgaben im Bereich der Distribution und des Materialeinkaufs kümmern. Auch hier sollte man kühlen Kopf bewahren können, falls es einmal etwas hektisch als im Normalfall zugeht.

Um die Einkäufe zu planen und die Buchungsvorgänge nachzuvollziehen, sollten die Logistiker einerseits logisch denken und andererseits gut kalkulieren können. Des Weiteren sind auch bei den Mitarbeitern aus anderen Ländern Deutschkenntnisse unverzichtbar. Nur wer die Sprache gut versteht und auch spricht, kann sich weiterbilden und damit seine Chance im Logistik-Segment verbessern. Nach wie vor ist das Verständnis eine Grundvoraussetzung, um sich gut einzuarbeiten und um im Beruf vorwärts zu kommen.

Interessanterweise hat sich in vielen Firmen durch die Integrationsprojekte der Zusammenhalt der Kollegen verstärkt. Anfangs befürchteten die Unternehmer, dass zwischen dem Stammpersonal und den Flüchtlingen, die eingearbeitet wurden, ein Konkurrenzkampf entstehen würde. Tatsächlich zeigten sich die meisten Mitarbeiter jedoch sehr engagiert und freuten sich über die personelle Unterstützung

Wer in einem Praktikum oder bei einem Informations-Event zum ersten Mal mit der Logistik in Kontakt kommt, der weiß oft schon, welches Tätigkeitsfeld ihn besonders reizt. Ob man diesen Job dann tatsächlich bekommt, ist jedoch die zweite Frage. (#05)

Wer in einem Praktikum oder bei einem Informations-Event zum ersten Mal mit der Logistik in Kontakt kommt, der weiß oft schon, welches Tätigkeitsfeld ihn besonders reizt. Ob man diesen Job dann tatsächlich bekommt, ist jedoch die zweite Frage. (#05)

Ohne Durchhaltevermögen geht es nicht

Wie in anderen Branchen kommt es auch im logistischen Bereich wiederholt zu Rückschlägen. Teilweise liegt das an bürokratischen Hindernissen, in anderen Fällen spielt die individuelle Anpassungsfähigkeit der deutschen Bewerber sowie der einzuarbeitenden Flüchtlinge eine Rolle. Darum müssen die Menschen auf allen Seiten bereit dazu sein, gewisse Dinge zu verändern. Dazu gehört unter anderem, dass man sich lernwillig zeigt, auch wenn man bereits viele Jahre für eine Spedition oder ein anderes logistisches Unternehmen tätig ist.

Wer in einem Praktikum oder bei einem Informations-Event zum ersten Mal mit der Logistik in Kontakt kommt, der weiß oft schon, welches Tätigkeitsfeld ihn besonders reizt. Ob man diesen Job dann tatsächlich bekommt, ist jedoch die zweite Frage. Beim Einarbeiten lernt man den entsprechenden Standort etwas kennen. Die Arbeitsatmosphäre macht einen großen Anteil des ersten Eindrucks aus. Wie wohl man sich letztendlich fühlt, hängt außerdem vom Selbstbewusstsein und von der eigenen Teamfähigkeit ab.

Ob es sich um ein integratives Flüchtlingsprojekt handelt, um ein Arbeitspraktikum oder um eine logistische Ausbildung, es lohnt sich, auch bei etwas widrigen Umständen durchzuhalten. Aufgeben wäre bei den guten Erfolgsaussichten in der Logistik ein Fehler. Besser ist es, sich eventuell für ein bestimmtes Arbeitsumfeld zu spezialisieren und die Karriere fortzusetzen. Dabei helfen die entsprechenden Weiterbildungsmaßnahmen, der Zusammenhalt unter den Kollegen und die eigene Zielstrebigkeit.


BIldnachweis:©Shutterstock-Titelbild: Dmitry Kalinovsky -#01: Dmitry Kalinovsky -#02: sylv1rob1   -#03: Aaron Amat -#04:   tonkid _-#05:   Aaron Amat_

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About Author

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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