CeMAT 2018: Logistiker und Supply Chain Manager prüfen Best-Practice-Lösungen

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Die CeMAT findet ab 2018 alle zwei Jahre statt und stellt durch die Verbindung mit der zeitgleich stattfindenden Hannovermesse eine ausgezeichnete Informations- und Kontaktmöglichkeit für Logistiker und Supply Chain Manager dar.

CeMAT mit neuem Programm

Wenn es heißt, dass Logistik das Supply Chain Management trifft, so kann das nur auf der CeMAT 2018 der Fall sein. Hier steht die Logistik 4.0 im Vordergrund, wobei die CeMAT auf ein ausgezeichnetes Programm mit verschiedenen Vorträgen und Foren setzt sowie auf die Ausstellungen der Branchenpartner, zum den der Verband Deutscher Maschinen und Anlagenbau und die Bundesvereinigung Logistik gehören.

Die CeMAT wird wieder einmal zeigen, welche Möglichkeiten und Konzepte es für eine Weiterentwicklung der Logistikbranche gibt und welche Best-Practice-Lösungen bereits heute mit Erfolg angewendet werden. Gleichzeitig mit der CeMAT findet die Hannovermesse statt, sodass sich eine erstklassige Wissensplattform für die Branche ergibt. Die Veranstalter gehen davon aus, dass es nirgendwo sonst eine derartige Plattform gibt, die in so kurzer Zeit eine solche Menge an Informationen bereitstellt. In den folgenden Fachforen können Logistiker und Supply Chain Management (SCM) die neuen Möglichkeiten kennenlernen und prüfen:

  • Augmentend und Virtual Reality in der Logistik
    Menschen müssen den Schritt in die Digitalisierung gehen, was sie vor neue Herausforderungen stellt: Die Unternehmen in der Gesamtheit sowie jeder einzelne Mensch stehen vor einer neuen Welt, die auf Technologien und digitalen Strategien beruht. Das Forum trägt den Beinamen „Wege in die Zukunft der Mensch-Maschine-Interaktion“ und zeigt Lösungen sowie Möglichkeiten in diesem Bereich auf. Augmented Reality soll operative Prozesse unterstützen, außerdem spielt die Virtual Reality bei Planung und Training eine Rolle.

 

  • Logistikimmobilien in urbanen Räumen
    Auf der Verbindung von CeMAT und Hannovermesse wird wieder einmal erkennbar, wie eng Wohnraum und Industrie bzw. Logistik mittlerweile miteinander verbunden sind. Der schwindende Raum in urbanen Regionen bedingt, dass eine immer geringere Distanz zwischen Wohnen und Industrie herrscht. Ein Problem für Logistikimmobilien: Wo dürfen diese entstehen? Welche Zielkonflikte müssen bewältigt werden? Welche Auswirkungen sozialer und ökologischer Natur sind zu bewältigen? Diese und weitere Fragen beantwortet das Forum und zeigt international bewährte Best-Practice-Beispiele auf.

 

  • Digitalisierung in der Lagerlogistik
    Auch die Lagerlogistik muss sich mit dem Thema der Digitalisierung auseinandersetzen. Gleichzeitig stellt sich die Frage nach dem Sinn oder Unsinn der einzelnen Technologien: Müssen diese wirklich in jedem Bereich zum Einsatz kommen? Wie sieht eine vernünftige Bewertung des Bedarfs aus und werden teilweise neue Technologien nur gefordert, weil sie einfach nur neu sind? Das Forum setzt an dieser Stelle an und versucht, die Notwendigkeiten und Einsatzbereiche zu definieren und zu bewerten. Die Teilnehmer und Besucher können Gespräche mit Anwendern und Entwicklern führen, neue Technologien kennenlernen und erfahren, ob diese für ihr Unternehmen sinnvoll sind.

 

  • Start-ups in der Logistik
    Das Forum beschäftigt sich mit Firmengründungen im Bereich der Logistik, mit innovativen Geschäftsmodellen und neuen, agilen Unternehmen. Lagerhaltung und Transport sollen digitalisiert werden, die Kontraktlogistik und Last-Mile-Lieferungen stehen im Fokus. Was nutzen Transaktionen und große Datenmengen? Welche Wachstums- und Innovationsstrategien müssen genutzt werden? Welche Chancen bieten sich durch Start-ups in diesem Sektor? Das Forum versucht, diese Fragen zu beantworten, wirft gleichzeitig aber neue auf, sodass sich eine intensive Kommunikation zwischen den Teilnehmern ergeben wird.

 

  • Behälterlagertechnik/Retouren-Management/E-Commerce
    Wichtig für die gesamte Logistikbranche sind durchdachte Prozesse, die das Ziel der Effizienz verfolgen. Die große Herausforderung dabei besteht vor allem im E-Commerce, denn dieser Bereich wird immer weiter ausgebaut und nimmt einen größeren Raum ein. Lagerung und Kommissionierung sowie die Verpackung der verschiedenen Angebote und Produkte bedeuten einen hohen Aufwand. Welche neuen Konzepte in der Logistik angewendet werden, können und wie ein effektives Retourenmanagement aussieht, beantwortet dieses Forum, das durch verschiedene Experten geführt wird.

 

  • Kommissionieren im Zeichen von Industrie 4.0
    Die Kommissionierung ist ein Bereich, der immer noch großen Nachholebedarf in Bezug auf die Digitalisierung hat. Der Grund: Bis heute werden etwa 90 Prozent der Kommissionierung manuell vorgenommen, was weder wirtschaftlich noch schnell noch sicher ist. Der ständig wachsende Onlinehandel zwingt die Kommissionierer jedoch zum Umdenken und die Anforderungen an die Effizienz höher zu stellen. Im Mittelpunkt dieses Forums stehen daher Best-Practice-Beispiele für eine autonome Kommissionierung und für automatisierte Systeme, die durch Experten und weltweit führende Hersteller vorgestellt werden.

 

  • Robotics4Retail
    Die Abläufe im Handel müssen zukünftig automatisiert ablaufen bzw. wenigstens einen hohen Automatisierungsgrad erreichen. Noch ist der Mensch Robotern überlegen, was seine kognitiven Fähigkeiten angeht, doch die moderne Robotik arbeitet fieberhaft daran, das zu ändern und die neuen Herausforderungen in der Logistik zu meistern. Es gilt, in Zukunft konsequent auf Lösungen durch Robotik und Automatisierung zu setzen, was mit Augmented-Reality-Lösungen in Verbindung mit künstlicher Intelligenz in greifbare Nähe rückt.

Die hier vorgestellten Foren sind nur ein Auszug aus dem Programm der CeMAT, auf der Logistiker und Supply Chain Manager noch viele weitere Themenbereiche finden, die sich in jedem Unternehmen im Alltag finden lassen und für die digitale Zukunft Bedeutung haben.


Bildnachweis:© Titelbild: Deutsche Messe AG

About Author

Jürgen G. Mehren, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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