Abkürzungen aus dem Logistik-Bereich

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Abkürzungen sparen Zeit und verhelfen zu einer einheitlichen Sprache in der Branche. So verhindern sie, dass es zu Missverständnissen kommt. Auch in der Logistik ist es ganz normal, dass Abkürzungen verwendet werden.

Die wichtigsten Abkürzungen und ihre Bedeutung

Zwar sind Abkürzungen eine gute Sache, es ist jedoch ärgerlich, wenn man diese gar nicht zuordnen kann. Hier kann es helfen, eine Übersicht zur Hand zu haben, die es leichter macht, die Bedeutung zu erkennen und die Abkürzungen vielleicht selbst in den eigenen Wortschatz einzubauen.

  • ABM – das Activity Based Management: Hierbei handelt es sich um ein Kontroll- und Prognoseverfahren, das für Unternehmen entwickelt wurde und den Nutzen hat, mit Hilfe von einer verursachungsgerechten Zuordnung der Kosten Berichte und Analysen mit einer hohen Aussagekraft zu erstellen.
  • ACD – die Automatic Call Distribution: Die Automatic Call Distribution ist eine automatisch funktionierende Anruferweiterleitung, die vor allem im Callcenter oder in der Telefonzentrale zum Einsatz kommt und in der Logistik eingesetzt wird, um Informationen weiterzugeben und so einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen.AE – die Ausfuhrerklärung: Damit Waren ausgeführt werden können ist es notwendig, eine Ausfuhrerklärung anzugeben. Dafür ist es notwendig, die Handelsrechnung, eine Packliste und eine Zoll-Ausfuhrerklärung beizufügen. Teilweise wird auch eine warenspezifische Genehmigung für die Ausfuhr genehmigt, die von der BAFA ausgestellt wird. Inzwischen wurde für die Erstellung der Ausfuhrerklärung das ATLAS-System erstellt. Hierbei handelt es sich um ein automatisiertes Abwicklungssystem.

 

Zwar sind Abkürzungen eine gute Sache, es ist jedoch ärgerlich, wenn man diese gar nicht zuordnen kann. Hier kann es helfen, eine Übersicht zur Hand zu haben, die es leichter macht, die Bedeutung zu erkennen und die Abkürzungen vielleicht selbst in den eigenen Wortschatz einzubauen. (#01)

Zwar sind Abkürzungen eine gute Sache, es ist jedoch ärgerlich, wenn man diese gar nicht zuordnen kann. Hier kann es helfen, eine Übersicht zur Hand zu haben, die es leichter macht, die Bedeutung zu erkennen und die Abkürzungen vielleicht selbst in den eigenen Wortschatz einzubauen. (#01)

 

  • AHK – die Außenhandelskammer: Die Außenhandelskammer ist eine Institution, die dafür zuständig ist, die Interessen aus der heimischen Wirtschaft in einem anderen Land zu vertreten und die Förderung der Außenwirtschaft zu unterstützen. Normalerweise werden die Außenhandelskammern durch Wirtschaftsverbände oder auch durch Unternehmen ins Leben gerufen und gepflegt.
  • AKLOG – der Arbeitskreis Logistik: Den Arbeitskreis Logistik gibt es in verschiedenen Städten und Bundesländern. Es handelt sich um eine Anlaufstelle für Angestellte und Unternehmen aus dem Bereich der Logistik. Die offenen Arbeitskreise bieten Veranstaltungen und auch Vorträge, die sich mit den einzelnen Themen rund um die Logistik beschäftigen und dabei helfen, in der Praxis voran zu kommen. Ziel der Netzwerke ist ein reger Austausch an Informationen und Ideen der Teilnehmer untereinander.
  • AL – die Ausfuhrliste: Bei der Ausfuhrliste handelt es sich um eine Anlage, die auf der deutschen Außenwirtschaftsverordnung basiert. Auf dieser Liste befindet sich die Darstellung der Güter, die bei einer Ausfuhr einer Exportkontrolle unterzogen werden müssen. Die Liste besteht aus zwei Bereichen. Im Teil 1 gibt es die Übersicht über Güter, wie Waren und Software, die den Beschränkungen der AWV unterliegen. Dazu gehören Waffen, Rüstungsmaterial und Munition sowie Dual-Use-Güter. Im Teil 2 werden die Waren benannt, die einen pflanzlichen Ursprung haben.

 

Nicht alle Abkürzungen, die im Logistik-Bereich genutzt werden, stehen auch in einem direkten Zusammenhang mit der Logistik an sich. (#02)

Nicht alle Abkürzungen, die im Logistik-Bereich genutzt werden, stehen auch in einem direkten Zusammenhang mit der Logistik an sich. (#02)

  • DAF – Delivered at Frontier: Delivered at Frontier ist eine Verpflichtung, die vertraglich festgesetzt wird. Der Verkäufer muss dann liefern, wenn die für die Ausfuhr vorbereiteten Waren für den Käufer auf dem Beförderungsmittel an den vereinbarten Grenzort überbracht werden. Dies gilt jedoch nur für die Lieferung vor der Zollgrenze des nächsten Landes. Dabei wird mit der Grenze auch die Grenze gemeint, die zum Ausfuhrland gehört. Daher muss bei dieser Vereinbarung die Grenze klar definiert werden, damit es nicht zu Unklarheiten kommt.
  • FIFO – first in – first out: Mit der Abkürzung FIFO wird Firts In – First Out beschrieben, der Begriff für „der Reihe nach“. Hierbei handelt es sich um ein Speicherverfahren, das auf der Idee basiert, die zuerst gespeicherten Elemente ebenfalls zuerst wieder aus dem System zu nehmen. Damit soll in der Warenwirtschaft dafür gesorgt werden, dass die ältesten Bestände das Lager zuerst verlassen.
  • FMCG – Fast Moving Consumer Good: Fast Moving Consumer Good ist die Bezeichnung für die Warenrotation. Hierbei wird von der Lagerumschlagshäufigkeit in Bezug auf ein Produkt gesprochen. Gemeint sind damit die Rotationen, die pro Jahr durchgeführt werden. In einigen Branchen kann es sich auch um die Rotationen pro Monat oder pro Woche und Tag handeln. Je höher die Warenrotation, desto höher ist auch der Absatz der Produkte.

 

Abkürzungen sparen Zeit und verhelfen zu einer einheitlichen Sprache in der Branche. So verhindern sie, dass es zu Missverständnissen kommt. Auch in der Logistik ist es ganz normal, dass Abkürzungen verwendet werden. (#03)

Abkürzungen sparen Zeit und verhelfen zu einer einheitlichen Sprache in der Branche. So verhindern sie, dass es zu Missverständnissen kommt. Auch in der Logistik ist es ganz normal, dass Abkürzungen verwendet werden. (#03)

  • JITD – Just in Time Distribution: Hierbei wird von der bedarfssynchronen Produktion gesprochen, die sich darauf orientiert, ein dezentrales Steuerungs- und Organisationskonzept auf die Beine zu stellen. Hier wird ausschließlich das produziert, das durch den Kunden in Auftrag gegeben wurde. Damit ist bei JITD ein sehr gut abgestimmter Fluss von Materialien und Produktion wichtig.
  • LBG – Lieferbereitschaftsgrad: Der Lieferbereitschaftsgrad ist die Kennzahl für die Lieferbereitschaft oder die Lieferfähigkeit. Diese bezeichnet in der Logistik die Möglichkeit, Waren direkt ab Lager zu liefern. Die LBG ist besonders wichtig für den Lieferservice. Berechnet wird sie durch die Anzahl der komplett durchgeführten Bestellungen geteilt durch die kompletten Bestellungen multipliziert mit 100 Prozent.
  • MBO – Management Buy Out: Management Buy Out steht für die Übernahme eines Unternehmens, die so durchgeführt wird, dass das Management das gesamte oder einen großen Anteil des Kapitals der ursprünglichen Eigentümer übernimmt. Dies passiert beispielsweise bei Unternehmen, die wirtschaftliche Probleme haben und deren Eigentümer sie abstoßen möchten.
  • MHD – Mindesthaltbarkeitsdatum: Beim Mindesthaltbarkeitsdatum handelt es sich um ein Kennzeichnungselement, das auf Fertigpackungen vermerkt sein muss. Es zeigt an, bis zu welchem Datum die Lebensmittel bei einer fachgerechten Aufbewahrung essbar sind. Das MHD gilt auch für den Geschmack und die Qualität. Ist das MHD abgelaufen, dann garantiert der Hersteller Geschmack und Qualität nicht mehr. Viele Lebensmittel können aber auch darüber hinaus konsumiert werden.

 

Dennoch können sie einen Einfluss auf die Handlungen und die Erfolge des Unternehmens haben. Daher ist es wichtig, sich mit den Abkürzungen zu beschäftigen und diese effektiv einzusetzen. (#04)

Dennoch können sie einen Einfluss auf die Handlungen und die Erfolge des Unternehmens haben. Daher ist es wichtig, sich mit den Abkürzungen zu beschäftigen und diese effektiv einzusetzen. (#04)

 

  • OR – Owners Risk: Wenn Waren eines Inhabers von einem Ort zum anderen transportiert werden und dem Owners Risk unterliegen, dann ist der Inhaber dafür zuständig, dass die Waren beim Versand geschützt sind. Passiert etwas, trägt er das finanzielle Risiko.
  • S&OP – Sales and Operations Planning: Beim Sales and Operations Planning geht es darum, die Liefertermineinhaltung, die Produktivität sowie die Bestandsoptimierung miteinander zu vereinen. Der integrierte Geschäftsprozess muss daher optimal durchdacht und geplant werden.

Nicht alle Abkürzungen, die im Logistik-Bereich genutzt werden, stehen auch in einem direkten Zusammenhang mit der Logistik an sich. Dennoch können sie einen Einfluss auf die Handlungen und die Erfolge des Unternehmens haben. Daher ist es wichtig, sich mit den Abkürzungen zu beschäftigen und diese effektiv einzusetzen.


Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: dizain-#01: one photo-#02: one photo-#03: Constantin Stanciu_-#04: garagestock

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About Author

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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