Wiener Motorensymposium: innovative Lösungen für die Automobilindustrie

28.04.2010 | Ludwigshafen
The Chemical Company präsentiert vom 29. bis 30. April in Wien beim 31. Internationalen Wiener Motorensymposium innovative Lösungen für die Automobilindustrie. Seit Jahrzehnten dient das Internationale Wiener Motorensymposium als Treffpunkt der internationalen Automobiltechnik.

Bei diesem Symposium werden die neuesten Innovationen in der Motorenentwicklung, der zukünftigen Gesetzgebung, bei neuen Motoren und Kraftstoffen, Komponenten, der Elektronik und Antriebssträngen vorgestellt und in einer technischen Ausstellung präsentiert.

In der Technikausstellung ist das "Virtual Car" der BASF - ein dreidimensionales Computermodell der Lösungen für die Automobilindustrie - zu sehen. BASF präsentiert auf dem Symposium innovative Lösungen, die die Fahrzeugindustrie ihrem Ziel näher bringen, die Batterietechnik zu verbessern, die Emissionen zu senken und bessere Verbrauchswerte zu erzielen.

BASF bietet ein Sortiment an hochentwickelten anwendungsspezifischen Kathodenwerkstoffen für Batterien mit höherer Energiedichte, verbesserter Sicherheit aufgrund eines höheren instabilen Betriebspunkts und erhöhter Leistungsfähigkeit durch eine größere Zahl möglicher Ladevorgänge. Die Produktreihe NCM von BASF ist ein aktives Kathodenmaterial für Lithium-Ionen-Batterien. Dank sehr hoher Reinheitsgrade und ausgezeichneter Produkteigenschaften eignet sich das Material hervorragend für anspruchsvolle Anwendungen wie Batterien für Fahrzeugantriebsstränge.

Zwar kann ein Diesel-Antrieb zu günstigeren Verbrauchswerten führen, für die Abgasnachbehandlung kann er aber auch Herausforderungen bedeuten. Der Unternehmensbereich Catalysts der BASF entwickelt Lösungen für eine kostengünstige Bewältigung dieser Herausforderungen. Ein System, das mit DOC (Diesel-Oxidations-Katalysator), LNT (Lean NOx Trap, Stickoxidfänger) und SCR (selektive katalytische Reduktion) auf einem Filter vier Technologien in nur zwei Bauteilen verbindet, ermöglicht der Automobilindustrie bei Dieselmotoren die Einhaltung selbst strenger Abgasvorschriften wie der Euro-6-Norm. Nicht mehr benötigt wird dabei das Harnstoffinjektionssystem samt Tank und Steuerung, weil das DOC/LNT-Modul das Ammoniak für die selektive katalytische Reduktion selbst erzeugt. Dank der Kombination von vier Katalysatorfunktionen auf nur zwei Trägern kann der Fahrzeughersteller Gewicht, Platz und Kosten sparen, denn die Abgasanlage wird von Trägern und Kapselungen befreit und kommt ohne Harnstoffinjektionssystem aus.

Die Kraftstoffadditive der Marke Keropur" von BASF tragen dazu bei, den Motor sauber zu halten und die gesamte Kraftstoffanlage zu schützen. Das Sortiment umfasst leistungsfähige Pakete für Benzin und Diesel, die für wirksame Motorenreinhaltung, einen günstigeren Kraftstoffverbrauch mit dementsprechend reduzierten Emissionen und ein besseres Fahrgefühl sorgen.

Als größter Automobilzulieferer in der Chemieindustrie hilft die BASF mit ihren innovativen Lösungen Autoherstellern, die Wünsche von Autokäufern noch besser zu erfüllen und selbst noch kosteneffizienter zu produzieren.

Quelle: Pressemeldung BASF SE

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